Am Nachmittag des 29.12.2025 brachte uns eine Freundin mit dem Auto zum ICE-Bahnhof in Limburg und wir fuhren 20 Minuten zum Flughafen. Wie letztes Jahr checkten wir unsere beiden großen Rucksäcke gleich ein und übernachteten am Flughafen in einem Hotel um die Ecke der S-Bahn-Station, so dass wir am nächsten Morgen entspannt um 7.30 Uhr losgehen konnten und nach einer dreiminütigen S-Bahnfahrt in Terminal 1 ankamen.
Die Kontrollen waren dieses Mal easy: kein Auspacken der elektronischen Geräte und Kosmetik war verlangt, da die Scanner alles in den Taschen checkten. Auch die Passkontrolle ging blitzschnell: Pass auf das Lesefeld legen, zum Bildschirm gehen, Brille abnehmen und schon öffnete sich die Schranke und wir gingen durch in den Abflugbereich.
Der Flug verlief sehr glatt, nur einmal ein leichtes Rütteln ansonsten war es ruhiger als eine Fahrt im Zug oder Auto. Das Filmangebot an der Lufthansamaschine war riesig und die 9 Stunden Flugzeit vergingen schnell beim Filmegucken und Essen.
Die Grenzkontrolle in Indien ging ebenfalls zügig, obwohl Ánatha ihr Einreiseformular nicht zur Hand hatte. Der Beamte war freundlich, übernahm einfach meine Daten zur gebuchten Unterkunft und das Rückflugdatum im PC und kannte auch unser Ziel, den Ramana Ashram in Tiruvannamalai. Um 1 Uhr nachts Ortszeit verließen wir freudig das Flughafengebäude. Am Ausgang wartete unser bestellter Taxifahrer vom kleinen Reisebüro in Tiruvannamalai (Tiru Travels).
Eine Fahrt von ca. 3,5 Stunden durch die Nacht wartete noch auf uns. Die ersten zwei Stunden waren – kurz gesagt – fürchterlich. Die Straßen ab Flughafen waren voller Lastwagen und abschnittsweise voller Traktoren, deren Fahrer, örtliche Bauern, auf dem Heimweg waren. Unser Fahrer glitt elegant zwischen den riesigen LKWs auf den beiden Autobahnspure hin und her, was die Fahrt sehr angenehm machte und uns zügig vorankommen ließ.
Gegen 5 Uhr in der Früh standen wir vor dem vertrauten Guesthouse, in dem wir schon mehrmals in den vergangenen Jahren ein 2-Zimmer-Apartment mit Küche gehabt hatten. Es ist spartanisch eingerichtet, aber zentral gelegen, was uns wichtig war.
Vieles in Tiru ist uns vertraut, aber wir stellten fest, dass viel gebaut wird und die Ströme indischer Pilger nehmen Jahr für Jahr zu. Tiruvannamalai und der Ashram von Ramana Maharshi werden immer bekannter.
Am Vollmondtag kurz nach unserer Ankunft waren bereits am Morgen tausende Menschen auf der Straße rund um den heiligen Berg unterwegs. Wir fanden die Massen anstrengend. Freude machte es, bekannte Gesichter zu sehen, wie z.B. das alte Ehepaar mit dem kleinen Obststand an der Hauptstraße und einige Kleidershopinhaber oder „unseren“ Rikshafahrer zu begrüßen, der uns immer zuverlässig überall hinbringt oder abholt. Wenn wir ihn auf whatsapp kontaktieren, kommt er zügig und falls er nicht kann, schickt er einen verlässlichen Kollegen. Auch Margo aus Schweden ist wieder da; sie kommt ebenfalls seit langem jedes Jahr im Januar nach Tiru und wir treffen uns manchmal beim Essen. Die Chefs unserer beiden bevorzugten Restaurants (German Café und German Bakery) strahlen uns an und heißen uns willkommen. Für mich ist Tiru inzwischen eine zweite Heimat geworden.
Die gut vier Wochen in Tiru waren geprägt von den Satsangs und Meditationen. Unser Rikshafahrer Venkatesh unterstützte uns bei Alltagsproblemen wie einen Schuster zu finden, als meine Birkenstocks genäht werden mussten
und ein Uhrengeschäft zu finden, als meine alte Armbanduhr endgültig kaputt ging und ich eine neue Uhr benötigte. Sehr erholsam waren ein paar Massagen bei Infan ayurvedic healing & beauty centre als Ausgleich zum vielen Sitzen in Meditation.
Wie immer schwätzten wir hier und da mit „Langzeitbekannten“, zum Teil in Tiru ansässigen Menschen aber auch Menschen, die die klimatisch angenehmen Monate Dezember bis maximal März in Tiru verbringen.
Impressionen aus Tiruvannamalai





Bye-bye Tiru, hello Varkala
Nach dem Ende der Meditationszeit hatte ich den Wunsch, einen Gebirgsort auf 1.600 m Höhe ca. 2 ½ Autostunden von Tiru entfernt kennenzulernen: Yercaud. Der Ort war zwar in keinem Reiseführer erwähnt, aber im Internet wurde er als Ferienort für indische Touristen beschrieben. Mich reizte der Gedanke, einen Ort kennenzulernen, der nicht von Westlern überlaufen ist, wie z.B. Ooti, ein anderer bekannter Touristenort in den Hügeln der Western Ghats.
Ich suchte über booking.com eine einfache Unterkunft. Als Antwort auf meine Buchungsanfrage wurde uns mitgeteilt, dass die Unterkunft sehr einfach sei und ob wir nicht lieber ein besseres Hotel etwas außerhalb buchen wollten. Wir wollten nicht … hätten wir doch mal gestutzt …
Der nächste Versuch, eine einfache Unterkunft zu buchen, klappte. Also bestellten wir bei Tiru Travel ein Taxi. Der Inhaber, Babu, war gerade im Büro bei seinem Angestellten und wir buchten ein Taxi. Babu kennen wir auch schon seit vielen, vielen Jahren und haben vor vielen Jahren auch einmal im Haus seiner Eltern ein Zimmer gehabt.
Am Tag der Abreise kam das Taxi pünktlich um 11 Uhr morgens, das Gepäck wurde eingeladen und ich drückte dem Fahrer die Adresse des Guesthouses in Yercaud in die Hand. Der Fahrer schaute sehr irritiert und nach einigem Hin- und Her: „You want airport?“ – „No, we want Yercaud!“ „You want Salem airport near Yercaud?“ „No, we want to go to Yercaud!!”, telefonierte er mit dem Büro . Manikam, der Angestellte, kam auf seiner Vespa angefahren und es stellte sich heraus, dass es ein Missverständnis gegeben hatte. Anscheinend war es ungewöhnlich, nach Yercaud zu reisen (hätten wir nur mal aufgehorcht …) und Manikam hatte wie üblich eine Fahrt zum Flughafen eingetragen. Zum Glück war bei der Buchung Babu im Büro gewesen und konnte bezeugen, dass ich Yercaud als Ziel angegeben hatte. Nach vielem Hin- und Her mit Manikam (und Babu am Telefon) erklärte sich der Fahrer bereit, nach Yercaud zu fahren.
Nach einer Fahrt von knapp über 3 Stunden kamen wir in Yercaud an und stiegen vor dem kleinen Guesthouse, in dem wir gebucht hatten, aus. Nach einigem Rufen tauchte ein verschlafener junger Inder aus einem Verschlag hinter dem Rezeptionstisch auf.
Er zeigte uns ein Zimmer, über das wir sehr erstaunt waren: Dicker schwarzer Schimmel hing an der Decke und es roch muffig. Ich bestand darauf die anderen Zimmer zu sehen (die alle nicht belegt waren …) und wir entschieden uns für das Zimmer mit dem wenigsten Schimmel und einem Fenster mit Blick auf den angrenzenden Wald. Wir packten nur das Notwendigste aus und gingen erst einmal auf Erkundung. Es gab im Ort einen kleinen See, an dem wir jedoch nicht sitzen und Kaffee trinken konnten, wie erhofft, sondern wir konnten nur etwas in einem kleinen Park mit wenigen Blumenbeeten spazieren gehen gegen eine kleine Eintrittsgebühr.
Als wir danach etwas unschlüssig und hungrig auf einem kleinen Platz am See standen, an dem Rikshas und zwei, drei Taxis versammelt waren, und Werbeschilder von Restaurants studierten, sprach uns ein Taxifahrer an und bot an, uns zu einem guten Hotel zu fahren – da „es sein Hotel sei“ – ohne dass wir etwas bezahlen müssten. Wir stiegen ein und er brachte uns zu einem riesigen Hotelklotz, in dem anscheinend gerade ein Ärztekongress stattgefunden hatte und einige Arbeiter riesige Schilder mit Hinweisen auf den Kongress lärmend abbauten.
Es war etwa 18 Uhr als wir dort in einen riesigen leeren Speisesaal geführt wurden. Es wurde uns erklärt, dass es erst um 20 Uhr Abendessen geben würde, aber ein paar Snacks könnten serviert werden. Wir stimmten allem zu, da wir sehr hungrig von der Fahrt waren. Erschöpft knabberten wir an indischen, in Fett ausgebackenen Kleinteilen und schoben uns ein paar Chips rein.
Danach machten wir uns zu Fuß wieder auf in den Ort und Richtung unseres Guesthouses. Der Ort war überschaubar, als Attraktionen gab es die Möglichkeit, eine Schokoladenfabrik und Kaffee- oder Teeplantagen zu besuchen sowie zu ein paar Aussichtspunkten zu fahren. Und ein weiterer Park mit vielen Blumen war zu besichtigen. Unterwegs machten wir in einem Café mit Schokoladenverkauf aus der örtlichen Fabrik halt. Wir waren geschafft von der Fahrt, der Aussicht auf eine schlechte Unterkunft (das Bett war allerdings gut) und den Klimawechsel. In Tiru waren es um die 30 Grad gewesen, hier in Yercaud auf 1600 m Höhe ca. 14 Grad. Zurück im Hotel versuchten wir ein anderes, etwas besseres Hotel ab dem nächsten Tag zu buchen. Obwohl booking.com die Buchung bestätigte, schickte uns das Hotel eine halbe Stunde später eine Absage. Begründung: Sie könnten keine Ausländer nehmen … Ein weitere Buchungsanfrage wurde ebenfalls nicht angenommen. Frustriert stiegen wir in unsere Schlafsäcke und verschoben weiteres Planen auf den nächsten Morgen.
Als am nächsten Morgen im Bad auch noch Nacktschnecken unterwegs waren, wurde uns noch ungemütlicher zumute. Wir gingen in den Ort, frühstückten in einem sehr einfachen Restaurant ein typisch indisches Frühstück und beschlossen, dass Yercaud nicht unser Ort sei. Wir waren die einzigen Ausländer weit und breit und die Englischkenntnisse aller Menschen, einschließlich der Rikshafahrer, waren sehr beschränkt. Auf dem kleinen Platz am See sprachen wir einen Taxifahrer an und fragten nach einem travel office, aber auch so etwas gab es nicht. Mit viel Diskussionen und viel Radebrechen mit zwei Taxifahrern am See und einem Menschen am Telefon konnten wir schließlich ein Taxi für die spontane Weiterfahrt buchen. Da es in Yercaud keinen Bus und keinen Zug gab, war Taxi die einzige Möglichkeit, wegzukommen. Wir bestellten den Fahrer für eine Stunde später zum Guesthouse, packten in Windeseile zusammen und warteten. Nach vielen Telefonaten mit dem Chef des Taxiunternehmens kam endlich ein Taxi mit einem jungen Fahrer, der anscheinend vor dem falschen Guesthouse auf uns gewartet hatte.
Die etwa 9-10stündige Fahrt quer durch Südindien begann. Die Vermieterin der Unterkunft in Varkala (Bundesstaat Kerala) hatte zugesagt, dass wir ein paar Tage früher kommen könnten als wir vor einigen Tagen noch von Tiru aus gebucht hatten. Nur für die erste Nacht hatte sie kein freies Zimmer, gab uns aber die Adresse ihres Bruders, der uns für diese Nacht unterbringen konnte. Die Fahrt lief gut bis nach ca. 7 Stunden das Handy des Fahrers keine Route mehr anzeigte. Er schaute immer wieder verzweifelt auf das Display des Handys, das auf dem Beifahrersitz lag, und erst als wir ihn fragten, was den los sei und warum er so wenig auf die Straße schaue, gab er zu, dass er sich der Fahrtroute nicht mehr sicher war. Wir gaben ihm unser Handy mit Google Maps und so kamen wir schließlich abends kurz nach 21 Uhr bei unserer Unterkunft, einem sauberen, freundlichen Guesthouse, in Varkala an. Wir atmeten auf und fielen gleich erschöpft ins Bett.
Am nächsten Morgen zogen wir um in das Homestay einer sehr netten Vermieterin in Varkala. Das Haus lag etwas abseits der Touristenmeile, aber in wenigen Minuten war man sowohl am Meer als auch auf der bekannten Touristenmeile, dem schmalen Sträßchen oben auf den Klippen, von wo man einen wunderschönen Blick über den Strand und aufs Meer hatte. Wir genossen Meer und Sonne, das abwechslungsreiche indische bzw. Kerala-typische Frühstück in unserer Pension „Nirrvaan Homestay“ und Ánatha unternahm jeden Morgen in der Früh lange Strandspaziergänge, während ich schlief oder meditierte. Abends bewunderten wir die schönen Sonnenuntergänge von den Klippen aus.

Morgens sitzen Hindupriester an einem heiligen Ort am Strand und segnen die Menschen, die zu ihnen kommen




Bereits von Tiru aus hatten wir uns für sieben Tage eine wunderschöne Hotelanlage an einem See nur etwa 20 Minuten entfernt von Varkala und dem Meer ausgesucht, um dort Ruhe und das Schwimmen im See zu genießen fernab vom Touristentrubel. Also packten wir wieder die Rucksäcke nach acht Tagen im Homestay, nahmen Abschied von unserer netten Gastgeberin, die uns herzlich verabschiedete, und stiegen in eine Riksha zum „Vishram Village“ am See. Wir trafen es gut. Eine wunderschöne Hotelanlage, wenige Gäste, ein großer See, in dem wir mehrmals am Tag schwammen, bis …
… bis Ánatha am dritten Tag, am Freitag den 13. (Februar) aus einer defekten Hängematte kippte und sich das Schlüsselbein brach. Ánatha musste mit starken Schmerzen im Taxi über holprige Straßen ins Krankenhaus gebracht wewrden. Zum Glück gab es im Hotel eine Ayurveda-Ärztin, die uns begleitete und mir erklärte, was ich wo zu tun hatte: Anmelden und Gebühr bezahlen (ca. 2 Euro), später Medikamente in einem anderen Bereich abholen, Röntgen anmelden, Röntgen und Röntgenbildkopie (1 Euro), Medikamente, Armschlinge und Haltegerüst für den Oberkörper abholen und bezahlen (15 Euro). Ánatha bekam Schmerzmittel und der behandelnde Arzt empfahl, nach einer Woche wiederzukommen, um zu sehen, wie sich der Bruch entwickelt habe. Er sprach sehr gut Englisch. Seine Meinung war jedoch, dass der Bruch nicht operiert werden müsse. In Indien hätte sich Ánatha aber auch nicht operieren lassen. Unsere Rückreise war sowieso für 10 Tage später geplant. Wir arrangierten wir per e-mail am Tag der Rückkehr in Deutschland gleich einen zweiten Röntgentermin in Diez (Lahn), um dann weitere Schritte zu unternehmen.
Wir beschlossen nicht weiter zu reisen in Indien bis zur Rückreise und verlängerten den Aufenthalt im Hotel bis zum Rückflug von Trivandrum in Kerala bis nach Chennai in Tamil Nadu und von dort aus direkt nach Frankfurt. Die Hotelanlage bot Ánatha Gelegenheit für Spaziergänge und viel Ruhe. Ich konnte jeden Tag mehrmals schwimmen gehen und zwei Mal nahm ich eine Riksha nach Varkala zur Touristenmeile und in den Ort zum Einkaufen.


Da es im Hotel kein Bier zu trinken gab (dafür braucht man eine spezielle Lizenz), wagte ich mich in ein von der Regierung lizensiertes Spirituosengeschäft und dachte, was kann mir als ältere Frau denn schon passieren. Der Rikshafahrer ließ mich jedoch nicht alleine in den Laden gehen und ich war dann doch froh über den „Bodyguard“: Es gab nur männliche Kunden dort, die mich von oben bis unten musterten und zum Teil so wirkten, als ob sie bereits die eine oder andere Flasche Alkoholika getrunken hatten. Ich machte, dass ich mit meinen Bierflaschen schnell wieder raus kam …
Die letzten Tage verliefen ruhig. Ánatha war schmerzfrei, wenn auch gehandikappt, aber selbst das Reinigen der Zähne mit Zahnseide bekamen wir schnell zusammen hin. Die Abreise am frühen Morgen verlief glatt, der Taxifahrer half mit dem Gepäck, am Flughafen gab es einen Gepäckwagen, ich konnte uns beide einfach einchecken und Ánatha durfte im Bereich der gehandikappten Passagiere warten und als solche waren wir unter den ersten, die beim Boarding aufgerufen wurden. Nach einem Flug von etwas über einer Stunde landeten wir in Chennai. Am Flughafen fand sich ein netter Mensch, der uns mit dem Gepäck zum Flughafenhotel brachte, das zwar in Laufweite aber etwas versteckt lag. Dort luden wir alles ab, gingen etwas essen, bummelten durch ein paar Geschäfte und ruhten uns im Zimmer aus, bis wir um 22 Uhr zum Einchecken nach Frankfurt wieder in die Abflughalle mussten. Auch hier half uns der nette Rezeptionsmitarbeiter mit dem Gepäck und schloss einfach den Empfang für zwanzig Minuten und brachte uns hin. Wieder durften wir zuerst einchecken und hätten sogar einen Rollstuhl bekommen zur Unterstützung, was aber nicht nötig war, fand Ánatha.
Die Rückreise von über 10 Stunden war dann relativ schnell vorbei, da wir viel schliefen. Morgens gegen 8 Uhr standen wir am Gepäckband und machten uns mit dem Gepäck auf den Weg zum ICE-Fernbahnhof, von wo wir kurz nach 10 Uhr den ICE nach Limburg nahmen und am Zielort von zwei Freundinnen abgeholt wurden. Um halb zwölf standen wir wieder in unserer Wohnung, wechselten schnell in wärmere Kleidung und auf ging es zum Röntgen in Diez (Lahn). Auf unsere Bitte hin hatten unsere Nachbarn die Heizung in unserer Wohnung aufgedreht: Es war kuschelig warm und wir haben uns gefreut, wieder zu Hause zu sein. Die Zeit in Indien war eine gute Zeit, in der wir uns sehr wohl gefühlt haben – abgesehen vom Tag des Unfalls – und zu Hause fühlen wir uns auch wieder sehr wohl.
Eine wunderbare Erfahrung war es, wie viele Menschen uns auf der Rückreise mit unserem Gepäck (zwei große Rucksäcke und zwei kleine Handgepäckstücke) geholfen haben. Sobald jemand sah, dass Ánatha den Arm in einer Schlinge trug, haben wir spontane Hilfe bekommen, bzw. wenn wir jemanden angesprochen haben, ob er oder sie helfen könnte, war das ganz selbstverständlich und wir hatten immer das Gefühl, dass uns gerne geholfen wurde.
Inzwischen heilt das Schlüsselbein nach einer OP, nach der Ánatha am nächsten Morgen schon wieder nach Hause konnte, und wir denken bereits wieder an den nächsten Indienaufenthalt.

