Aleppy (Alappuzha) – nichts wie weg…

Es scheint, wir haben den falschen Tag für Aleppy erwischt: Wir kamen in einer total überfüllten Stadt mit Verkehrsstaus an jeder Kreuzung und Massen von Menschen an. Das Guesthousee, das wir zuerst gebucht hatten, sagte uns kurfristig ab wegen eines Festes im Ort und wir mussten eine andere Unterkunft finden. Wir fanden ein staatliches Hotel an einer Ausfallstraße, das blütenweiße Bettlaken aufweisen konnte, aber das Bad war schmuddlig. Der Preis war mit umgerechnet 16 Euro fürs Doppelzimmer o.k. Als wir mit der Rikscha in die Stadt fuhren, war alles nur heiß, staubig und ziemlich unerträglich für uns. Das war also Aleppy, die Stadt, die gerade einen Umweltpreis als sauberste Stadt Indiens erhalten hatte… – wir hatten bereits saubere Städte gesehen.

Wir verbrachten etwas Zeit am Strand, der tatsächlich sehr sauber aber ziemlich leer war und retteten uns dann auf eines der vielen Boote (Shikara Boat), die Kanalfahrten in den Backwaters anbieten. Da gerade Nachmittagsflaute war, konnten wir einen guten Preis aushandeln und verbrachten zwei friedliche Stunden auf dem Wasser.

auf dem Shikara Boat

Eines der großen Backwater-Schiffe, auf denen man Mehrtagestouren unternehmen kann

Am nächsten Tag nahmen wir die staatliche Fähre nach Kollam im Süden; die achtstündige Fahrt war sehr schön, wir hatten zwei kurze Essensstops und genossen die schöne Aussicht von der Fähre.

auf der Fähre und Essenspause mittags

 

wunderschöne Eindrücke den ganzen Tag bis abends zur Ankunft in Kollam um 18. 30 Uhr

Das Ticket für die achtstündige Backwater-Fahrt kostete nur umgerechnet ca. 5,40 Euro. Auf der Fähre hatten ca. 50 Menschen Platz und es ergaben sich nette Gespräche mit Einheimischen, die im Familienclan die Backwaters genossen und mit anderen Backpackern. Der letzte Stop vor dem Ende der Reise in Kollam war am Ashram von Amma, der weltweit bekannten Inderin, die dafür bekannt ist, dass sie die Menschen, die zu ihr kommen, umarmt – inzwischen  sind es zig Millionen weltweit, die sie so liebevoll begrüßt hat.

In Kollam wartete bereits das Auto des Guesthouses in Varkala auf uns; in Varkala wollen wir ein paar erholsame Tage bis ins neue Jahr hinein verbringen.

 

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